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DIY - Videoschiene mit IGUS-Komponenten

Der Bau des DIY Igus-Videoslider

DIY IGUS-Videoschiene

Entstanden sind zwei DIY Igus-Videoslider (Foto- und Videogleitschienen) mit Steuermotoren. Angesteckt durch einen Fotofreund, entschloss ich mich kurzer Hand zum Bau dieser beiden Schienen und werde hier im Laufe der Zeit über meine Erfahrungen und Fortschritte berichten (Fertigstellung wird evt. Ende Januar - Anfang Februar 2012 sein). Des weiteren werde ich nützliche Tipps über die Bezugsquellen und Materialien geben.

DIY Igus Videoslider - Materialaustellung

Eine Schiene 800 mm mit Gleitschlitten (IGUS)*
Eine Schiene 1500 mm mit Gleitschlitten (IGUS)*
2 x Zahnscheibe 15-XL-037, 1x Zahnriemen 025 -XL - 2000 - offen - PAZ - kevlar (Zahnriemen24.de)*
2 x Zahnscheibe AL 28 AT5/20-2, 1x Zahnriemen 16 -AT5 - 3500 - offen - PAZ - kevlar (Zahnriemen24.de)*

Ein Getriebemotor DC 12V RB 35 1:600 (Conrad)*
EinGetriebemotor DC 12V RB 35 1:50 (Conrad)*
Einmal der PWM Simple High-Power Motor Controller 18v15 [Fully Assembled] (Pololu)*
2 x Gewindeschneidbohrer 1/4 und 3/8 Zoll (Gewindebohrer-Shop.de)*
1 x Bleigel Akku 12V/5A CP1250 (Conrad)*

Diverse Alu-Formteile (Aluminium Onlineshop.de)*
* Für evt. Produktänderungen oder verwaiste Links kann ich keine Garantie übernehmen!

Meine Schienen zusammen mit den Gleitschlitten habe ich über die Firma Igus bezogen. Diese Schienen gibt es in verschiedenen Ausführungen, genauere Angaben hierzu entnehmen Sie bitte der Herstellerseite.

Die 800 mm lange Igus-Schiene 1 x WS-10-40 ungebohrt DryLin® W, Linearführungssystem 1 x WWE-10-40-10-SL DryLin® W, Linearführungschlitten einstellbar mit einer 3/8 Zoll Bohrung

Die 1500 mm lange Igus-Schiene 1 x WS-16-60 ungebohrt DryLin® W, Linearführungssystem 1 x WWE-16-60-15-SL DryLin® W, Linearführungschlitten einstellbar mit einer 3/8 Zoll Bohrung

Pololu PWM Motor-Controller

Alle Alu-Teile habe ich mir nach meinen Angaben zuschneiden lassen. Sie sollen am Ende auch die Möglichkeit bieten ohne zusätzliche Stative in Bodennähe zu filmen. Dazu werden dann später noch pro Schiene 4 Stck. Gewindefüße zum Einsatz kommen. Dazu aber später mehr.

Winkel-Profile 4 Stck. 50.0 x 30.0 x 3.0 AlMgSi0,5 100 mm
Flachstangen 1 Stck. 40.0 x 5.0 AlMgSi0,5 100 mm 1 Stck. 50.0 x 5.0 AlMgSi0,5 100 mm
Rechteckrohr 2 Stck. 80.0 x 40.0 x 3.0 AlMgSi0,5 200 mm 2 Stck. 80.0 x 40.0 x 3.0 AlMgSi0,5 300 mm

Verwendete Gewindebohrer (1/4 und 3/8)

UNC 1/4" x 20 Kombi Gewindebohrer UNC Länge = 44 mm UNC 3/8" x 16 Kombi Gewindebohrer UNC Länge = 59 mm Die Alu-Teile habe ich mir nach meinen Angaben zuschneiden lassen. Sie sollen am Ende auch die Möglichkeit bieten ohne zusätzliche Stative in Bodennähe zu filmen.

Hinzu kommen dann später noch pro Schiene 4 Stck. Gewindefüße zum Einsatz. Dazu aber später mehr.

Der Bau hat endlich begonnen

Bohrständer mit einem Küchenbrett aus dem Bauhaus Alles zusammen mit zwei Zwingen am Tresen befestigt Kaum zu glauben, was man an einem modifizierten Küchentresen alles so machen kann. Aber die vielen Aluspäne sind mir langsam ein Gräuel! Sie trennen sich von der Bohrspindel in alle möglichen Himmelsrichtungen. Da ist nach jedem Bohrvorgang erst einmal staubsaugen angesagt. Also ein Keller oder eine entsprechende Werkstatt wäre da wohl wünschenswerter. Naja, ich werde mit dieser Schiene ja wohl kaum in Serie gehen, aber man weiß ja nie was alles so im Leben passiert.

Was man alles so braucht

Ohh man(n), was da alles zusammen kommt Und alles muss natürlich auf den Millimeter stimmen Ich versuche beide DIY Igus Videoslider in etwa zeitgleich fertig zu bauen. Allerdings fehlt mir bisher noch ein Zahriemenrad für den kleinen DIY Igus Videoslider. Die Zahnriemen und 3 Zahnriemenräder sind bereits geliefert worden.

Und das ist ein erstes Zwischenergebnis

Es sind sogar schon die 1/4 und 3/8 Zoll-Gewinde geschnitten Das hat mit dem Bohr- und Schneidöl richtig gut geklappt Die beiden kleinen Velbon-Stative werden je nach Einsatzort ihre Verwendung finden. Für den ganz Bodennahen Bereich bekommen die Aluprofile noch jeweil zwei Gewindefüße die sich dadurch dann auch optimal nivellieren lassen. Nächste Woche werde ich wohl die Hauptarbeiten bewältigt haben und kann dann die Elektronik zusammenlöten.

So liebe Leute, der Bau ging weiter

Hinzugekommen sind justierbare Gewindebeine, insgesamt 4 Stck./pro Schiene. Nach einigem suchen, bin ich bei Amazon.de auf diese Beine gestoßen, und bei einem Preis von ca. 8,00 Euro/4. Stck. habe ich natürlich sofort zugegriffen. Alle Beine bekommen am Ende noch eine s.g. Hutmutter als Abschluss für das Gewinde oben am Profil und dann sieht das noch edler aus.

Leider ging bei der Bestellung der Zahnriemen und Zahnriemenräder so einiges schief. Erst war der kleine Zahnriemen zu kurz geliefert worden und nun auch noch das Zweite kleine Zahnriemenrad ohne 6mm Achsbohrung und fehlender Made. Ich hoffe das mir entsprechend Ersatz nachgeliefert wird! Schicke Beine, funktionell und sie sollen den Einsatzbereich ganz kurz über dem Boden gewährleisten

Man kann sie dank ihrer Bauform ohne einen Schraubenschlüssel einfach mit der Hand justieren. Eventuell werde ich noch Gummiflächen drunterkleben, damit sie auch auf glaten Untergründen sicherer steht. Aber es wird da sicherlich noch einiges zu verbessern geben.

Die wichtigsten und schwersten Löcher sind gebohrt

Also ich glaube den Dreck mit den Bohrspänen werde ich mir in der Wohnung kein zweites Mal antun. Jetzt geht der Bau der Schienen in die Endphase. Als nächstes die Montage der Motoren und Zahnriemen samt Zahnriemenrädern und schon können die ersten manuellen Fahrten beginnen.

Zwischenzeitlich habe ich mir auch schon Gedanken über den Transport und die Lagerung der Schienen gemacht, dazu aber demnächst mehr ;-)

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass es keinen Sinn macht, einen preiswerten Bohrständer zu verwenden. Sie lassen sich nicht exakt absenken und bergen auch echte Sichheitsrisiken in sich. Sie werden zum Teil auch bei Conrad für unter 30,00 € angeboten, sind aber eigentlich nur gefährlicher Schrott. Conrad hat aber auch eine Variante für 99,95 € im Sortiment, die wohl eher etwas taugen dürfte.

Nun sind die Tage der Fertigstellung gezählt

Die Hutmuttern haben ihren Platz eingenommen und verzieren die Enden der Gewindestangen von den acht Standbeine. Auch die Zahnriemenräder die als s.g. Umlenkrollen fungieren sind an ihrem Platz und alle restlichen Löcher und Gewinde sind gebohrt und geschnitten.

Nun sind auch beide Antriebsmotoren an ihrem Einsatzort befestigt worden und es fehlt jetzt nur noch die Endmontage der Antriebsriemen.

Fast hätte ich vergessen, das auch in der Zwischenzeit die gesamte Steuerelektronik samt Kabeln und Steckern fertig gebaut und zusammengelötet wurde. Sie übernimmt die Vor-/Rückwärtsbewegung und die Geschwindigkeitsregelung der Motoren. Sie läßt sich durch die angepassten Steckverbindungen für beide Schienen einsetzen.

Für eine evt. Endabschaltung des Motors an des großen DIY Igus Videoslider, ist ein Stecker mit entsprechender Verbindung zum Steuerkasten mit angelegt.

Hurra, die erste (kleine Schiene) hat das fahren gelernt!

Aktuelle Bilder vom DIY Igus Videoslider folgen noch. Die Montage des Antriebriemens hat noch mal einige Nerven gekostet. Der Zahnriemen hat jedenfalls eine gute Spannung und dadurch läuft der Schlitten ganz ohne zu ruckeln. Aber alles läuft so, wie es in meinem Kopf vorher schon abgelaufen ist. Jetzt muss noch ein wenig Feinschliff betrieben werden.

Der Motor ist nun auch mit einem Alurohrstück verkleidet und dadurch sind auch gleich die Motorkontakte geschützt. Durch das Übersetzungsverhältnis von 1:600 rutscht auch bei angehaltenem Schlitten nichts nach. Morgen werde ich versuchen das große Baby zum Leben zu erwecken.

Bei beiden Schienen ist die Konstruktion etwas unterschiedlich, da ja auch die Antriebsschlitten unterschiedlich groß sind.

Ich werde mal versuchen mein Befestigungsprinzip auf Bildern festzuhalten, wird bestimmt nicht leicht, da bei aufgesetztem Schlitten nicht mehr viel davon zu sehen ist.
Stabil verpackte Elektronik, und die Anschlüsse sitzen sicher!

Durch die mögliche Programierung des Pololu, hat man wirklich fantastische Möglichkeiten für die Motorbremse und den Geschwindigkeitsregler. Die unterschiedlich erstellten Programme kann man als Preset abspeichern und über ein PC-Notebook wieder ändern oder neu aufspielen. Ersten sanfte Kamerafahrten können nun erfolgen.

Bleibt abzuwarten, wie sich die Schiene im Outdoorbereich schlägt. Da steht es nun das kleine Schienenbaby!

Irgendwie kann ich es noch nicht so richtig fassen, das mein Plan im Kopf aufgegangen ist.. Jetzt werden die Materialien darüber entscheiden, ob sich der Einsatz der Schienen des Öfteren lohnt. Ich glaube, das auch mit der 80 cm Schiene schon passable Ergebnisse zu erreichen sind. Auch die große Schiene hat heute am 05.03.2012 das Laufen (Gleiten) gelernt!

Nun hat auch die Große Schiene ihren Antriebsriehmen bekommen und läuft genauso gut wie die Kleine.

Demnächst werden dann hier erste kleine Demo-Videos zu sehen sein von beiden Schienen. Sie werden sich dann gegenseitig zeigen und auch auf Motivsuche gehen... bin schon gespannt. Der große DIY Igus Videoslider mit 1,5 Meter, bietet einen wunderbaren Arbeitsspielraum. Der Motor ist entsprechend so übersetzt, das mit dieser Schiene auch sehr schnelle Fahrten durchgeführt werden können.

Das Projekt ist nun vom Bau her abgeschlossen, nun werden diverse Testläufe stattfinden und die Schienen müssen zeigen, was sie im Harten Einsatz leisten können.

Baumarkt-Kaufberatung

Hobeln leicht gemacht - mit elektrischer Unterstützung

Wie baumarkt.net herausstellt, ist der Elektrohobel eine enorme Erleichterung für die spanende Bearbeitung von Holz, ersetzt den Handhobel jedoch dennoch nicht zur Gänze. Während allerdings bei der Hobelbearbeitung von Hand mehrere unterschiedliche Hobel zum Einsatz kommen, reicht für die komplette Bearbeitung eines Werkstücks in der Regel ein einziger elektrischer Hobel aus, da bei diesen Geräten meist die Messer sowohl dem Arbeitsgang als auch der Materialhärte des jeweils zu bearbeitenden Holzes angepasst werden bzw. ausgetauscht werden können. Ein wesentlicher weiterer Vorteil von elektrischen Hobeln ist der deutlich geringere Kraft- und Zeitaufwand, der bis zur fertigen Bearbeitung eines Werkstücks aufgewendet werden muss.

Was bei der Wahl eines Elektrischen Hobels beachtet werden sollte

Wer Wert darauf legt, besonders genau zu arbeiten, sollte sich ein entsprechend modernes Gerät zulegen. Dieses ist in der Regel natürlich auch teurer als ältere Alternativen, bietet aber meist weitere Vorteile wie etwa eine Sack zum Auffangen der Späne oder eine Vorrichtung zum Anschluss an eine Absauganlage. Außerdem sind neuere Geräte im Betrieb zumeist deutlich leiser - dennoch sollte bei der Arbeit mit ihnen ein Gehörschutz getragen werden. Mit einem elektrischen Hobel lassen sich je nach Modell unter Umständen mehrere Millimeter Material in nur einem Arbeitsgang abtragen und dennoch ist die bearbeitete Oberfläche danach relativ glatt und zur Weiterbearbeitung schon bestens vorbereitet. Auch die Messer elektrischer Hobel werden selbstverständlich stumpf und müssen dann entsprechend ausgetauscht oder aber nachgeschärft werden. Dies sollte allerdings nur von Fachbetrieben ausgeführt werden, um Verletzungen auszuschließen und weiterhin erstklassige Arbeitsergebnisse sicherzustellen.

(Quelle: Klaus Fischer)

Erste Aufnahmen mit dem DIY Igus Videoslider (80 cm Länge):

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